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Bitte unbedingt beachten: 

Angesichts der derzeit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bestehenden Schutzvorkehrungen und der hierdurch bedingten reduzierten Bestuhlung der Sitzungssäle sind sowohl die Plätze für Zuschauer als auch Pressevertreter begrenzt.

Dies kann in öffentlichkeitswirksamen und stark frequentierten Verfahren nach Erschöpfung der vorhandenen Platzkapazitäten dazu führen, dass Pressevertreter abgewiesen werden müssen. Um dem vorzubeugen ist es möglich, sich im Vorfeld als Pressevertreter zu akkreditieren und sich so einen Platz zu reservieren. Innerhalb des Akkreditierungssystems gilt naturgemäß das „Windhundprinzip“, wonach sich die Vergabe der freien Plätze bis zur Kapazitätserschöpfung nach der zeitlichen Reihenfolge der Akkreditierung richtet. Akkreditierungsgesuche sind an den Pressesprecher bzw. dessen Stellvertreter zu richten.


Schwurgerichtskammer/ 1. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

Am 1. März 2021 mit Fortsetzungsterminen am 3., 5. und 10. März 2021 - jeweils um 8:30 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen ein deutsches Ehepaar wegen des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung statt. Die 1984 und 1986 geborenen Eheleute sollen im August 2019 versucht haben, den ehemaligen Lebensgefährten der Ehefrau überraschend von hinten mit einem Baseballschläger zu erschlagen. Dem ehemaligen Lebensgefährten soll es trotz einer 8 cm langen Platzwunde und verschiedenen anderen Verletzungen gelungen sein, den Angriff  abzuwehren und zu fliehen. Hintergrund soll eine Sorgerechtsstreitigkeit zwischen der Ehefrau und dem ehemaligen Lebensgefährten hinsichtlich der beiden gemeinsamen Kinder (geb. 2015 und 2016) gewesen sein. Tatort soll Friedrichshafen gewesen sein.

Am 17. März 2021 mit Fortsetzungsterminen am 22., 23., 24. und 29. März 2021 - jeweils um 8:30 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen einen 27-jährigen syrischen Asylbewerber wegen Totschlags statt. Der Angeklagte soll am frühen Morgen des 1. Juli 2020 in seinem Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft in Meckenbeuren im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung ohne rechtfertigenden Grund mit einem Jagdmesser (Klingenlänge 10 cm) mehrfach auf seinen erheblich alkoholisierten Kontrahenten eingestochen und diesen hierdurch getötet haben. Bereits einige Tage zuvor soll der Angeklagte seinen Kontrahenten mit einem Messer bedroht haben. Das Ziel des Kontrahenten soll es gewesen sein, dem Angeklagten eine "Abreibung" zu verpassen, weswegen er den Angeklagten am 1. Juli 2020 aufgesucht haben soll.

Am 19. April 2021 mit Fortsetzungsterminen am 20. April 2021, 4. und 5. Mai 2021 - jeweils um 9:00 Uhr - findet vor dem Schwurgericht ein Strafverfahren gegen einen 39-jährigen deutschen Angeklagten mit Migrationshintergrund wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und mit vorsätzlicher Köperverletzung statt. Der Angeklagte soll an einem Abend im September 2020 in Bad Buchau mit einem Küchenmesser in Tötungsabsicht mehrfach im Kopf-/Halsbereich auf einen Kontrahenten eingestochen und diesem hierbei eine Schnittwunde zugefügt haben. Hintergrund soll eine Auseinandersetzung vom Nachmittag gewesen sei.

Am 17. Mai 2021 mit Fortsetzungsterminen am 18. und 21. Mai 2021, 7.,8., 11., 14., 15., 21. und 22. Juni 2021 - jeweils um 8:30 Uhr - findet ein Strafverfahren gegen einen 74-jährigen deutschen Angeklagten wegen Untreue in einem besonders schweren Fall statt.  Der Angeklagte soll von 1973 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2014 als Beamter der Stadt Weingarten in der Kämmerei beschäftigt gewesen sein; seit 1997 als Fachbediensteter für das Finanzwesen und ab 2010 zusätzlich als Dezernatsleiter, wobei ihm u.a. die Aufsicht über die Stadtkasse und den Zahlungsverkehr der Stadt oblagen. Der Angeklagte soll im Zusammenhang mit dem Betrieb des Städtischen Krankenhauses 14 Nothelfer in Weingarten und einer vor der Privatisierung des Krankenhauses im Jahr 2007 für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs des Krankenhauses eingerichteten Sonderkasse pflichtwidrig gehandelt haben. Unter anderem soll er seinen Hinweis-, Informations- und Überwachungspflichten nicht nachgekommen sein und rechtswidrig die Beibehaltung der Sonderkasse über die Privatisierung des Krankenhauses hinaus vorgeschlagen haben. Hierdurch soll der Stadt Weingarten ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein. 

Hinweis: Die für das Verfahren ursprünglich vorgesehenen Hauptverhandlungstermine im Januar und Februar 2021 konnten coronabedingt nicht stattfinden. 

2. Große Strafkammer / Jugendkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

7. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

Am 16. Februar 2021 (ab 9:00 Uhr) mit Fortsetzungstermin am 24. Februar 2021 (ab 13:00 Uhr) findet ein Strafverfahren gegen zwei deutsche Angeklagte - eine 1975 geborene Frau und einen 1970 geborenen Mann - wegen Betrugs statt. Die Angeklagten sollen 2012/2013 als Anlagevermittler aufgetreten und die von interessierten Anlegern übergebenen Gelder für eigene Zwecke verwendet haben. Hierdurch soll den Anlegern ein Gesamtschaden im sechsstelligen Eurobetrag entstanden sein.

Am 16. März 2021 mit Fortsetzungsterminen am 18., 23. und 25. März 2021 sowie am 13. April 2021 jeweils um 9:00 Uhr findet ein Strafverfahren gegen einen 37-jährigen türkischen Angeklagten wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes statt.  Der Angeklagte soll im September 2012 in Langenargen einen anderweitig verfolgten Mittäter zu dem von ihm zuvor ausgespähten Tatobjekt gefahren und dahingehend instruiert haben, die Bewohnerin mit einer Softairpistole zu bedrohen und zu fesseln. Entsprechend des gemeinsamen Tatplans soll der anderweitig verfolgte Mittäter der Bewohnerin sodann die Pistole an den Kopf gehalten, diese hierdurch zur Preisgabe verschiedener Geldverstecke veranlasst, insgesamt ca. 3.680 EUR im Haus und im PKW der Bewohnerin erbeutet und diese gefesselt zurückgelassen haben.


Berufungskammern:



 


 

 

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