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Angesichts der derzeit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bestehenden Schutzvorkehrungen und der hierdurch bedingten reduzierten Bestuhlung der Sitzungssäle sind sowohl die Plätze für Zuschauer als auch Pressevertreter begrenzt.

Dies kann in öffentlichkeitswirksamen und stark frequentierten Verfahren nach Erschöpfung der vorhandenen Platzkapazitäten dazu führen, dass Pressevertreter abgewiesen werden müssen. Um dem vorzubeugen ist es möglich, sich im Vorfeld als Pressevertreter zu akkreditieren und sich so einen Platz zu reservieren. Innerhalb des Akkreditierungssystems gilt naturgemäß das „Windhundprinzip“, wonach sich die Vergabe der freien Plätze bis zur Kapazitätserschöpfung nach der zeitlichen Reihenfolge der Akkreditierung richtet. Akkreditierungsgesuche sind an den Pressesprecher bzw. dessen Stellvertreter zu richten.


Schwurgerichtskammer/ 1. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)



Am 15. September 2022 mit Fortsetzungsterminen am 19. September und 6. Oktober 2022 - jeweils um 9:00 Uhr - findet vor der Schwurgerichtskammer ein Strafverfahren gegen einen 27-jährigen irakischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung statt. Der Beschuldigte soll im Mai 2022 in einer Asylbewerberunterkunft in Ochsenhausen einen Mitbewohner von hinten mit Tötungsabsicht mit einer Schere (Scherenblattlänge: ca. 7 cm) angegriffen und u.a. an Hinterkopf und Nacken verletzt haben. Hierbei soll er die Arg- und Wehrlosigkeit des Mitbewohners bewusst ausgenutzt und heimtückisch gehandelt haben. 

Der Mitbewohner soll abstrakt lebensgefährlich verletzt worden sein, so dass eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus nicht erforderlich war.

Am 4. Oktober 2022 - 9:00 Uhr - mit Fortsetzungsterminen am 5., 12. und 14. Oktober 2022 - 9:00 Uhr, 13:30 Uhr und 9:30 Uhr - findet vor der Schwurgerichtskammer ein Strafverfahren gegen einen 23-jährigen afghanischen Staatsangehörigen sowie einen 24-jährigen syrischen Staatsangehörigen u.a. wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung bzw. des versuchten Totschlags statt. 

Die Beschuldigten sollen am späten Abend des 12. Februar 2022 in der Ravensburger Innenstadt mit einer aus zwei Personen bestehenden Gruppe in Streit geraten sein. Hintergrund soll ein verweigerter arabischer Gruß gewesen sein.

Zunächst sollen die beiden Beschuldigten die Mitglieder der anderen Gruppe u.a. gepackt, in den Schwitzkasten genommen und geschlagen haben. Anschließend soll einer der beiden Beschuldigten mit einem Messer (Klingenlänge 10 cm) zugestochen haben. Das Tatopfer soll hierdurch drei abstrakt lebensgefährliche Stichverletzungen im linken hinteren Rückenbereich erlitten haben.

Am 19. und 26. Oktober 2022 - jeweils um 8:30 Uhr - findet vor der Schwurgerichtskammer ein Sicherungsverfahren gegen einen 28-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Mordes statt. Dem Beschuldigten liegt hierbei zur Last, im Zustand der Schuldunfähigkeit im April 2022 in Achberg seine Großmutter mit einem Sushi-Messer (Klingenlänge 20 cm) - u.a. durch einen Kehlkopfschnitt -  getötet zu haben. Hierbei soll er die Arg- und Wehrlosigkeit des Tatopfers bewusst ausgenutzt und heimtückisch gehandelt haben. 

Hintergrund soll eine beim Beschuldigten zur Tatzeit bestehende chronisch produktiv-psychotisch verlaufende paranoide Schizophrenie gewesen sein.

Am 29.11.2022 mit Fortsetzungsterminen am 30.11.2022, 1., 7., 8., 9., 14., 15., 16., 21. und 22.12.2022, 10., 11., 12., 25. und 26. Januar 2023, 2., 3., 7., 8., 13. und 14.2.2023, 2., 7., 8., 14., 15., 20., 21., 22., 27. und 28.3.2023, 17., 18., 26. und 27.4.2023, 3., 4., 10., 11., 16., 17., 24. und 25.5.2023, 14., 21. und 28.6.2023, 4., 12. und 21.7.2023, 21.8.2023, 1., 13., 20. und 27.9.2023, 5., 11. und 18.10.2022 sowie am 7., 15., 22. und 29.11.2023  - jeweils um 8:30 Uhr - findet vor der 1. Großen Strafkammer ein Strafverfahren gegen zwei 48 bzw. 45-jährige deutsche Staatsangehörige statt. Den Angeklagten werden verschiedene gewerbs- und teilweise bandenmäßig begangene Betrugsdelikte sowie Urkundenfälschungen zur Last gelegt. So sollen sich die Angeklagten u.a. unter Vortäuschung von Arbeitsunfähigkeit Leistungen aus Krankentagegeld- und Restschuldversicherungen erschlichen haben, wobei Letztere vor allem im Zusammenhang mit Finanzierungen von Pkws und landwirtschaftlichem Gerät abgeschlossen worden sein sollen. Die Taten sollen sich im Zeitraum von 2013 bis 2015 ereignet haben. Der hierdurch insgesamt entstandene Schaden soll sich im sechsstelligen Eurobereich bewegen.

Die im Frühjahr 2022 begonnene Hauptverhandlung musste im April 2022 nach mehreren Hauptverhandlungsterminen aus verschiedenen Gründen ausgesetzt werden. Eine ursprünglich mitangeklagte 36-jährige deutsche Staatsangehörige wurde mit zwischenzeitlich rechtskräftigem Urteil vom 7. April 2022 - u.a. wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 20 Fällen - zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt, wobei die Strafvollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Am 13. Januar 2023 mit Fortsetzungsterminen am 27. Januar 2023 und 15. Februar 2023 (jeweils um 8:30 Uhr) findet vor der 1. Strafkammer ein Verfahren gegen einen 35-jährigen litauischen Staatsangehörigen statt. Dem Angeklagten liegt ein gemeinschaftlich begangenes Raubdelikt in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zur Last. Er soll zusammen mit vier anderen Personen im April 2015 unter Einsatz einer Soft-Air-Pistole und Pfefferspray ein Juweliergeschäft in der Ravensburger Innenstadt überfallen und dort hochpreisige Uhren im Wert von über 100.000 EUR entwendet haben.

2. Große Strafkammer / Jugendkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)



7. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)



Berufungskammern:



 


 

 

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